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Better Passwort Generator

Brute-Force-Angriff: Definition, Funktionsweise und wirksamer Schutz

Ein Brute-Force-Angriff (englisch: rohe Gewalt) ist eine Angriffsmethode, bei der ein Angreifer systematisch alle möglichen Passwort-Kombinationen ausprobiert, bis die richtige gefunden wird. Moderne Brute-Force-Tools können je nach Hardware bis zu 10 Milliarden Passwörter pro Sekunde testen – durch ausreichend lange Passwörter vollständig zu kontern.

Wie funktioniert ein Brute-Force-Angriff?

Einfacher Brute-Force-Angriff

Das Programm probiert alle möglichen Zeichenkombinationen der Reihe nach durch.

PasswortlängeZeichensatzZeit bei 10 Mrd./Sek
8 ZeichenGroß+Klein+Zahlen (62)0,7 Sekunden
10 ZeichenGroß+Klein+Zahlen (62)~27 Minuten
12 Zeichen94 Zeichen (inkl. Sonderz.)~1.200 Jahre
16 Zeichen94 Zeichen~160 Billiarden Jahre

Dictionary Attack (Wörterbuchangriff)

Statt aller Kombinationen werden häufige Passwörter und Wörterbuchwörter getestet. Gängige Varianten wie „Passwort1!" oder „P@ssw0rd" werden berücksichtigt.

Credential Stuffing

Zugangsdaten aus bekannten Datenlecks werden automatisiert bei anderen Diensten getestet. Wer dasselbe Passwort bei mehreren Diensten nutzt, ist besonders gefährdet.

Schutzmaßnahmen gegen Brute-Force

  1. Lange, zufällige Passwörter: Ein 16-stelliges Passwort aus allen Zeichentypen. Jetzt generieren →
  2. Einzigartige Passwörter: Credential Stuffing wird wirkungslos. Passwortmanager nutzen →
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Verhindert Zugriff selbst bei geknacktem Passwort.
  4. Kontosperrung nach Fehlversuchen: Seriöse Dienste sperren Konten nach mehreren Fehlversuchen – macht Online-Brute-Force praktisch unmöglich.
  5. Datenleck-Monitoring: Überwachen Sie Ihre Zugangsdaten auf haveibeenpwned.com.

Wer ist von Brute-Force-Angriffen bedroht?

Brute-Force-Angriffe treffen primär:

  • Offline-Systeme mit gestohlenen Passwort-Hashes
  • Nutzer mit schwachen oder wiederverwendeten Passwörtern
  • Konten ohne 2FA
  • Unternehmen mit ungesicherten Admin-Zugängen (SSH, RDP)

Privatnutzer mit starken, einzigartigen Passwörtern und 2FA sind praktisch nicht durch Brute-Force gefährdet.

Häufig gestellte Fragen